Einsatzübung Verkehrsunfall mit Gefahrguttransporter

So. 03.11.2013 - Bei einem Verkehrsunfall in Nahe mit eingeklemmten Personen in zwei Fahrzeugen und einem Gefahrgut transportierenden Trakor, mussten die FF Nahe, FF Kayhude und Gefahrguterkundung Amt Itzstedt zusammen arbeiten.

In dieser Einsatzübung der Ortswehren Nahe, Kayhude und der Gefahrguterkundung Amt Itzstedt wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen in zwei Fahrzeugen und einem auslaufenden Gefahrstoff simuliert.
Da der Gefahrstoff ein ätzendes Atemgift entwickelte, mussten die Trupps zur Rettung mit schwerem Atemschutz vorgehen.
Diese Vorgehensweise ist bei technische Hilfe Einsätzen und besonders in der Verkehrsunfallrettung sehr selten der Fall, was die Trupps sowie die Führung vor eine besondere Herausforderung stellen sollte.

Der Einsatzraum wurde in zwei Einsatzschwerpunkte aufgeteilt. Im Vordergrund stand natürlich die Menschenrettung. Die Gefahrguterkundung konnte separat hierzu mit dem Verhindern des Gefahrstoffaustritts beginnen.

Nachdem ein Trupp die Einsatzstelle erkundet hatte, wurde an beiden Fahrzeugen zeitgleich mit zwei Trupps die technische Rettung durchgeführt.
So konnten alle Personen fachgerecht aus ihren Fahrzeugen befreit werden und nach dem Durchlaufen einer Dekontaminationsschleuse an den Rettungsdienst übergeben werden.

Rückenschmerzen

med-hilfe
Dieses Einsatzszenario wird von den Feuerwehren in der Verkehrsunfallrettung sehr selten geübt, obwohl es durchaus wahrscheinlich ist. Vor eine besondere Herausforderung werden die Trupps zur technischen Rettung gestellt, weil ihr Gruppenführer, der sonst genau angibt wie gerettet wird, wo das Fahrzeug geschnitten wird etc., nicht vor Ort war und nur über Funk mit ihnen kommunizieren konnte.
Zudem mussten alle Trupps unter schwerem Atemschutz arbeiten, was einerseits die Einsatzzeit verkürzt, andererseits die Verständigung behindert.

Wir möchten allen Beteiligten, vor allem den Darstellern und beteiligten Kameraden, für die Ausarbeitung danken.